Therapien

Wir bieten Ihnen ein großes Leistungs- und Therapiespektrum. Stets bedacht darauf Ihnen die bestmögliche Behandlung und Diagnostik zu bieten, kommen bei uns immer modernste Techniken und Geräte zu Einsatz.

 

Therapie

  • Endoluminale Lasertherapie der VSM/VSP
  • Endoluminale Radiowellenfrequenztherapie
  • Verödungstherapie für Besenreiser
  • Medikamentöse Verödung der Besenreiser und retikulären Varizen
  • Arterielle Gefäßeingriffe
  • Operation mit örtlicher Betäubung (Tumeszenzanästhesie)
  • Kurze Tragedauer von Kompressionsstrümpfen (2 Wochen)
  • Mixbehandlung bei schwerer Rezidivvarikosis
  • Moderne Wundverschlusstechnik für nicht sichtbare Narben

Endoluminale Lasertherapie

Bei diesem Verfahren handelt es sich um die derzeit schonendste Methode, Venen bzw. Varizen (Krampfadern) zu verschließen. Über eine starke Wärmeeinwirkung mittels Laserenergie, die im Innern der Vene über einen Katheter ausgelöst wird, zieht sich die Vene zusammen, was am Ende zum Verschluss der Krampfader führt. Der krankhafte Blutrückfluss wird so ein für alle Mal gestoppt. Wir führen den Eingriff ambulant unter örtlicher Betäubung durch. 

 

Therapiemöglichkeiten

Über eine Punktion am Knie oder Fußknöchel führen wir die so genannte „Laser-Faser“ ein, über die anschließend die Laser-Energie an die Venenwand abgestrahlt und so die offene Vene verschlossen wird. 

Parallel dazu führen wir vor und während des Eingriffs verschiedene Ultraschall-Untersuchungen mit Hilfe der Duplex-Sonografie durch. Mit ihr ermitteln wir exakt jeweiligen Venendurchmesser, um auf dieser Basis die optimale Laserdosis zu berechnen. Während der Therapie zeigt das Ultraschallgerät die exakte Position des Katheters an. So haben wir während des gesamten Eingriffs eine optimale Kontrolle und können unseren Patienten das bestmögliche Behandlungsergebnis garantieren. 

Verödungstherapie Besenreiser

Bei Besenreisern handelt es sich um winzige erweiterte Venen von rötlich-blauer Färbung. Sie breiten sich unter der Haut in Form eines Reisigbesens aus (daher der Name). Diese „Minikrampfadern“ stellen zwar keine Gefahr für die Gesundheit dar, werden aber von den meisten Menschen als ästhetischer Störfaktor wahrgenommen.

Das lässt sich schnell ändern. Mit Hilfe der modernen Krampfadertherapien, darunter Laser, Radiowellenfrequenztherapie und Schaumverödung lassen sich Besenreiser meist sicher und weitgehend schmerzfrei entfernen.  

 Therapiemöglichkeiten

Am Anfang steht die Diagnostik. Mit Hilfe der Ultraschalldiagnostik klären wir, ob nicht eine größere Krampfader oder die Seitenäste der Stammvenen die Ursache der unschönen, spinnenartigen Venenbildung unter der Haut sind. Denn drückt eine größere Ader permanent von unten Blut in die Hautgefäße, werden die Besenreiser im Zweifelsfall nach der Entfernung gleich wieder geöffnet. So besteht die Therapie zunächst aus der Behandlung der Krampfadern. Oft zeigt sich, dass anschließend auch die Besenreiser von selbst verschwinden – vor allem im Fußknöchelbereich.

Werden die Besenreiser hingegen von anderen Gefäßen versorgt, hilft nur die Verödungstherapie. Neben der Laserverödung bieten wir eine Spezialvariante in Form der so genannten „Schaumverödung“: Dabei schäumen wir das Medikament Aethoxysklerol auf und injizieren diesen Schaum mit einer feinen Nadel in die Besenreiser. Durch die schaumige Konsistenz breitet sich das Medikament auf einer größeren Oberfläche aus und ist gleichzeitig länger in Kontakt mit der Gefäßwand. Der Effekt: Die Besenreiser verkleben effektiv und dauerhaft.

Gern informieren wir Sie über die Möglichkeiten unserer Verödungstherapien gegen Besenreiser. Da es sich um eine rein ästhetische Maßnahme handelt, werden die Kosten nicht von der Krankenkasse getragen.

Arterielle Gefäßeingriffe

Die Schaufensterkrankheit ist hauptsächlich (zu 95%) eine Folgekrankheit der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den Beinen.

Durch die Verkalkung der Arterien kommt es zu Engstellen (Stenosen) in den Arterien, und dadurch entstehen Durchblutungsstörungen in den Beinen. Diese Durchblutungsstörungen sorgen für Beschwerden beim Gehen, weshalb die Betroffenen nach einer bestimmten Gehstrecke stehen bleiben müssen. Daher auch die Bezeichnung „Schaufensterkrankheit“ oder der lateinische Namen „Claudicatio intermittens“ (Claudicatio = „Hinken“ und intermittens = „unterbrechen“).

Medizinisch spricht man von der pAVK, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Schreitet die Krankheit fort, können bereits im Ruhezustand Schmerzen auftreten. Sogar die Amputation kann drohen. 

Therapiemöglichkeiten

Um der Schaufensterkrankheit vorzubeugen, meiden Sie am besten die Risikofaktoren für die Arteriosklerose. Das heißt: kein Niktotinkonsum und achten Sie auf gesunde Ernährung und Bewegung.

Im Anfangsstadium der Krankheit wird man mit Medikamenten versuchen die Durchblutung zu fördern. Im fortgeschrittenen Stadium muss die Durchblutung meistens operativ wieder hergestellt werden. Hierzu gibt es verschiedene Methoden wie die Gefäßaufdehnung mit oder ohne Stent (Metallgitter), die Kalkausschälung und Erweiterungsplastik, Bypass oder auch die Behandlung mit Medikamenten. Welche Behandlung am besten ist, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und dem Ort der Gefäßverengungen ab.

Eine Gefäßaufdehnung mittels Ballondilatation (PTA, Stent) wird beispielsweise sehr häufig bei kurzstreckigen Engstellen oder Verschlüssen, z. B. im Bereich der Becken- oder Oberschenkelschlagadern durchgeführt.

Kurzstreckige Engstellen oder Verschlüsse, die für eine Gefäßaufdehnung nicht in Frage kommen, werden operativ eher durch eine Kalkausschälung und eine Erweiterungsplastik der Gefäße korrigiert.

Langstreckige Veränderungen im Gefäß werden meistens mit einem Bypass überbrückt. Hierfür können auch körpereigene Gefäße (z. B. Venen vom Bein) verwendet werden.

Ihr behandelnder Gefäßchirurg und Gefäßmediziner wird Sie über die beste Behandlungsmethode beraten.

Malformationen

Als arteriovenöse Malformation wird eine Gefäßfehlbildung bezeichnet, die eine direkte Verbindung zwischen dem arteriellen und dem venösen Teil des Blutkreislaufs schafft, ohne Zwischenschaltung des Kapillarsystems. Die seltene Gefäßfehlbildung, von der vielfach das Zentralnervensystem betroffen ist, tritt in der Regel in Form eines Adergeflechts auf. Die Wände der Blutgefäße im Bereich der Gefäßanomalie erreichen häufig nicht die normale Festigkeit, sodass es in Verbindung mit dem erhöhten Blutdurchfluss zu schwerwiegenden inneren Blutungen kommen kann.  

 

Diagnose & Therapie

Bei Verdacht auf AVM stehen vier verschiedene bildgebende Diagnoseverfahren zur Verfügung. Im Einzelnen sind das die Computertomografie (CT), die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Angiografie beziehungsweise die digitale Subtraktionsangiografie (DAS), eine weiterentwickelte Form der herkömmlichen Angiografie. Auch die farbcodierte Duplexsonografie kann zu Diagnosezwecken herangezogen werden. Im Prinzip handelt es sich um nichtinvasive Diagnoseverfahren, es sei denn, es wird – außer bei der Duplexsonografie – in die Blutgefäße per Katheter ein Kontrastmittel appliziert, um eine verbesserte Aussagekraft der Bilder zu bekommen. Für eine schnell benötigte Diagnose, besonders bei Gehirnblutungen, wird in der Regel ein CT ohne Kontrastmittel angefertigt, das präzise Rückschlüsse auf Ort und Größe der Einblutung zulässt. Der Krankheitsverlauf der AVM kann sehr unterschiedlich sein. Es sind auch Fälle beobachtet worden, bei denen sich die arteriovenöse Malformation spontan zurückgebildet hat, was aber nicht dem normalen Verlauf der Krankheit entspricht. Eine AVM birgt immer das Risiko einer inneren Blutung, was besonders im Bereich des ZNS zu gravierenden Problemen und neurologischen Ausfällen führen kann. Bei einer großflächigen AVM besteht zudem das Risiko eines starken Blutverlustes mit all den sich daraus ergebenden gesundheitlichen Problemen. 

Therapieziele bei der Behandlung einer AVM hängen vor allem von der Lokalisierung und von seiner Größe ab. Bei einer kleineren symptomlosen Malformation wird lediglich die regelmäßige Beobachtung empfohlen. Für arteriovenöse Malformationen, die sich außerhalb des Kopfes und des Spinalkanals befinden, besteht das Therapieziel meist in einer vollständigen Entfernung des AVM in einem chirurgischen Eingriff. In manchen Fällen kann auch eine Funktionsstillegung in Form einer Sklerotherapie oder einer Embolisierung zum Einsatz kommen. Während eine Sklerotisierung durch direkte Injektion einer speziellen Flüssigkeit in die Gefäße der AVM ausgelöst wird, versteht man unter Embolisation eine künstliche Blockade der betroffenen Adern. Für die Behandlung einer AVM im Gehirn stehen mehrere verschiedene Behandlungsmethoden beziehungsweise Therapieformen zur Funktionsstilllegung der fehlgebildeten Blutgefäße zur Auswahl. Bei sehr kleinen Malformationen kann eine Präzisionsbestrahlung zur Verödung der kleinen Gefäße führen. Allerdings wird das Blutungsrisiko durch die Bestrahlung nicht sofort ausgeschaltet, sondern vermindert sich erst allmählich innerhalb von circa zwei Jahren. In einigen Fällen kann ein Katheter über die Leistenschlagader bis zu der Gesichtsarterie vorgeschoben werden, die das fehlgebildete Gefäßnetzwerk mit Blut versorgt. Es kann dann über den Katheter eine embolisierende Flüssigkeit direkt in die betroffenen Adern eingebracht werden. Unabhängig von der angewandten Methode zur Stilllegung oder chirurgischen Entfernung des betroffenen Gefäßnetzes ist es sehr wichtig, dass die fehlgebildeten Adern vollständig erfasst werden, da sich ansonsten unerwünschte Rezidive bilden.

Quelle:

http://symptomat.de/Arterioven%C3%B6se_Malformation

Durchblutungsstörungen der Beine

Fast jeder dritte Deutsche über vierzig Jahre klagt über Durchblutungsstörungen. Treten sie am Bein auf, ist oft die Rede von der so genannten „Schaufensterkrankheit“, medizinisch korrekt als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet. Ursache sind fehlende oder schwache Pulse über den Beinschlagadern. Der verminderte Gefäßdurchmesser reduziert den Blutfluss, der dann unter Belastung nicht mehr ausreicht, um die Beinmuskulatur zu durchbluten.

Die pAVK äußert sich meist erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit in Form balastungsbedingter Schmerzen beim Gehen, die meistens in der Wade auftreten, seltener dagegen am Oberschenke, im Hüft- oder Gesäßbereich oder am Fuß. In der Folge beginnt der Patient zu hinken. Er nutzt die Gehpausen zur Erholung, indem er etwa eingehend die Auslagen eines Schaufensters betrachtet. Verschlechtert sich der Zustand weiter, treten die Schmerzen bereits im Ruhezustand auf – vor allem dann, wenn die Beine flach liegen (nächtlicher Ruheschmerz). 

Therapiemöglichkeiten

So weit muss es nicht kommen. Mit Hilfe von Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen (Angiografie), der Computertomografie oder der Magnetresonanz-Angiografie (Kernspintomografie) können die typischen Anzeichen von pAVKs bereits im frühen Stadium lokalisiert werden. Eine besonders effiziente Therapie ist, die Gefäßaufdehnung mittels einer Ballondilatation in Form von PTA oder Stent, die in erster Linie bei kurzstreckigen Engstellen zum Einsatz kommt. Verschlüsse, bei denen diese Methode nicht greift, können mit Hilfe der Kalkausschälung und Erweiterungsplastik der Gefäße korrigiert werden.

Auch hier gilt: Vorbeugen hilft, vor allem durch Bewegung und eine weitgehend gesunde Lebensweise. Nikotin, Übergewicht und Bluthochdruck sind Risikofaktoren, die eine pAVK nachweislich begünstigen.

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